1921:
Gründung des „Reichsverbandes der Kleingartenvereine Deutschlands“

Foto: Gründung des „Reichsverband der Kleingartenvereine Deutschlands“
1. Reichskleingärtnertag 1921: Foto aus Festschrift zum 8. Reichskleingärtnertag 1931, Seite 9, Bibliothek B492-2007 des Deutschen Kleingartenmuseums Leipzig
www.kleingarten-museum.de

Zu Beginn der 1920er Jahre existieren im Deutschen Reich zwei große Dachverbände sowie zahlreiche kleinere Organisationen und nicht zentral organisierte Vereine. Sowohl die zuständigen Ministerien als auch die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner fordern zunehmend die Bildung eines einheitlichen Gesamtverbandes, um widersprüchliche Bestrebungen im Kleingartenwesen zu vermeiden.

Daraufhin laden die Berliner 1921 zum ersten „Reichskleingärtnertag“ ein. Dort einigt man sich auf die Gründung des „Reichsverbandes der Kleingartenvereine Deutschlands“ (RVKD), der künftig als zentraler Dachverband fungiert. Der Berliner Zentralverband tritt dem RVKD als Mitglied bei.

Aus diesem Reichsverband entwickelte sich später der heutige „Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands e. V.“. Der Berliner Zentralverband trägt heute den Namen „Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V.“.